Hinweise zum Waldbrandschutz
Waldbrände entstehen aus den unterschiedlichsten Gründen. Bei 1.360 Waldbränden im Jahr 2021 war in Deutschland eine Fläche von 148 ha (2020=368 Hektar) betroffen. Im Jahr 2024 wurden in Deutschland 563 Waldbrände registriert, wobei eine Fläche von rund 334 Hektar betroffen war. Dies bedeutet eine deutliche Abnahme sowohl der Anzahl der Brände als auch der betroffenen Fläche im Vergleich zum Vorjahr, wo 1.059 Brände und 1.240 Hektar verbrannt wurden.
Quelle: Bundesumweltamt und Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Oftmals ist aber der Mensch maßgeblich an einer Brandentstehung beteiligt. Zur Beurteilung der Waldbrandgefahr werden Waldbrandwarn-Stufen (1-5; gering bis sehr hoch) von den Forstbetrieben oder Behörden festgelegt und entsprechend auf Warnschildern und in den Medien veröffentlicht, ähnlich wie der Grasland – Feuerindex. Waldgebiete beinhalten neben Baumholz auch Freiflächen, Grasflächen oder Buschland, von denen das Feuer auf die Bäume übergreifen kann.
Die Bekämpfung eines Waldbrandes kann die Feuerwehren vor einige Probleme stellen. Das ist abhängig von der Zugänglichkeit, geografischen Gegebenheiten, vorhandenen Löschwasserreserven (Hydranten sind meist nicht verfügbar) in der Nähe, dem Wind, Trockenheit, Art und Dichte des Bewuchses, vorhandene Kräfte und Mittel u.v.a.m. Die meisten Probleme bereitet sicherlich die Bereitstellung und der Nachschub von Löschwasser. Das ist bei ausgedehnten Waldbränden (Kalifornien, Australien, Spanien u.a.) geradezu offensichtlich.
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