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Freiwillige Feuerwehr Barlachstadt Güstrow

Hinweise zum Waldbrandschutz

Waldbrände entstehen aus den unterschiedlichsten Gründen. Bei 563 Waldbränden im Jahr 2024 war in Deutschland eine Fläche von 334 Hektar Waldfläche betroffen. Im Jahr 2025 gab es wesentlich mehr Waldbrände; abschließende Zahlen liegen noch nicht vor.

Oftmals ist aber der Mensch maßgeblich an einer Brandentstehung beteiligt. Zur Beurteilung der Waldbrandgefahr werden Waldbrandwarn-Stufen (1-5; gering bis sehr hoch) von den Forstbetrieben oder Behörden festgelegt und entsprechend auf Warnschildern und in den Medien veröffentlicht, ähnlich wie der Grasland-Feuerindex. Waldgebiete beinhalten neben Baumholz auch Freiflächen, Grasflächen oder Buschland, von denen das Feuer auf die Bäume übergreifen kann.

Die Bekämpfung eines Waldbrandes kann die Feuerwehren vor einige Probleme stellen. Das ist abhängig von der Zugänglichkeit, geografischen Gegebenheiten, vorhandenen Löschwasserreserven (Hydranten sind meist nicht verfügbar) in der Nähe, dem Wind, Trockenheit, Art und Dichte des Bewuchses, vorhandene Kräfte und Mittel u.v.a.m. Die meisten Probleme bereitet sicherlich die Bereitstellung und der Nachschub von Löschwasser. Das ist bei ausgedehnten Waldbränden (Kalifornien, Australien, Spanien u.a.) geradezu offensichtlich.

Waldbrände können sich auf dem Boden (Lauffeuer), aber auch bis in die Wipfel ausbreiten und sich dann zu verheerenden Waldbränden (einem sogenannten Totalbrand) entfalten. Hier entwickelt sich oftmals eine ganz andere Eigendynamik (Feuersturm) mit hohen Sachschäden und auch Verlusten an Menschenleben und Tieren. Solche Feuerstürme können sich über große, waldfreie Bereiche hinweg ausbreiten (Wärmestrahlung, Funkenflug).

Den ausführlichen Artikel können sie auf dieser Internetseite unter den Brandschutzhinweisen in Ruhe nachlesen.