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 | 17.August.2011 |
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Datum |
Alamierungszeit |
Einsatzende |
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17.08.2011 |
05:46 Uhr |
17:30 Uhr |
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Fahrzeuge
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ELW 1 |
ELW 2 |
LF 8 / 6 |
LF 16 / 12 |
HLF 20 / 16 |
DLK 23 / 12 |
SW 2000 |
GWL |
MTW 1 |
MTW 2 |
Boot |
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X |
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X |
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Deichbruch am Kanal bei Güstrow
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Ein Damm des Güstrow-Bützow-Kanals ist zwischen Güstrow und Lüssow in der Nacht zu Mittwoch gebrochen. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr und des THWs konnte eine Überschwemmung hinter dem Damm verhindert werden.
GÜSTROW - Ein Damm des Güstrow-Bützow-Kanals ist zwischen Güstrow und Lüssow in der Nacht zu Mittwoch gebrochen. Durch den schnellen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Güstrow und des Technischen Hilfswerkes (THW) Güstrow konnten rund 80 Einsatzkräfte die Bruchstelle so schnell mit Sandsäcken abdichten, dass ein Überschwemmen der Niederung hinter dem Damm verhindert werden konnte. Nach knapp acht Stunden war am Mittwoch gegen 9 Uhr der Deich wieder so gesichert, dass nur wenig Wasser aus dem Kanal sickerte. "Während dieser Zeit bestand in keiner Phase eine Gefahr für Leib oder Leben und auch nicht für die Wiesen- und Ackerflächen hinter dem Damm sowie den in der Nähe liegenden Güs trower Ortsteil Neu Strenz bzw. für die Bahnstrecke Güstrow-Rostock-Bützow", betonte Lothar Rudolph, Bauleiter beim Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt Rostock (Stalu), der mit dem Güstrower Wehrleiter Hannes Möller den Einsatz leitete.
Der Deichbruch ging so glimpflich ab, weil ihn ein Bürger am Dienstagabend entdeckte und die Behörden informierte. Die ersten Einsatzkräfte des THW rückten gegen 1.30 Uhr an. Als sich die Situation zuspitzte, wurde gegen 5 Uhr die FFw Güstrow alarmiert. Hannes Möller: "Es bestand die Gefahr eines Durchbruchs. Der Damm war unterspült und zum Randbecken hin spritzte das Wasser wie eine Fontäne in die Niederung." Die Gefahr an dieser Stelle, so Lothar Rudolph, bestehe darin, weil der Kanal dort im Maximum 1,50 Meter höher liege als die Niederung hinter dem Deich.
Die Bruchstelle wurde mit einer doppelten Schicht von 3000 Sandsäcken, die 17 Mitarbeiter des Stadtbauhofes füllten, und 1000 Sandsäcken vom THW sowie Folie gestopft. Die Säcke wurden mit mehreren Schlauchbooten transportiert.
Als Ursache vermutet Rudolph Maulwurfgänge oder Wurzeln und das in den Deich eingedrungene Wasser aus dem Kanal. Durch die starken Niederschläge der vergangenen Wochen ist der Pegel im Kanal rund 70 Zentimeter höher als normal. "Was es aber wirklich war, werden wir erst wissen, wenn der Damm neu aufgebaut wird", so der Stalu-Mitarbeiter. Das Stalu will bereits heute einen Spezialbetrieb beauftragen, den Deich an dieser Stelle zu erneuern.
Quelle: www.svz.de
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24.Julii.2011
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